Wir über uns

Informationen Wir über uns

Am 23.Januar 1928 wurde der Verkehrsverein Extertal gegründet. Damals wurde zuerst die Einrichtung eines „Licht- Luft- und Wasserbades“ beschlossen. Ziel war es, den Fremdenverkehr anzuregen. Erst später kamen der Heimatgedanke und seine Förderung in die Zielsetzung. Der Heimat- und Verkehrsverein beteiligt sich an Aktionen, die den Heimatgedanken und die Bindung an Bösingfeld zum Ziel haben. Er will insbesondere Natur und Umwelt schützen, unsere Kultur und ihre Bindung an Heimat, Geschichte und Brauchtum pflegen und an der sinnvollen Ausgestaltung des Heimatraumes mitarbeiten.
Der Heimat- und Verkehrsverein ist in das Vereinsleben des Ortes integriert. Er beteiligt sich an den vielfältigen Aktivitäten der Vereinsgemeinschaft Extertal, trägt zur Ausgestaltung der Partnerschaft mit Tangerhütte bei und unterstützt die Einrichtung und Gestaltung der neuen Museumsstube in Bösingfeld.
Auf der vereinseigenen Festwiese auf dem Hohen Asch wurden viele Bergfeste gefeiert Heute besuchen viele Wanderer auf dem europäischen Fernwanderweg Nr. 1 den Aussichtsturm mit wunderbaren Rundblicken ins Wesertal, zum Köterberg, zum Hermannsdenkmal und zur Porta Westfalica. Die Festwiese wird von einem Pächter verwaltet, der sie tageweise vor allem an Kinder- und Jugendgruppen vermietet.
Beliebt sind die monatlichen Wanderungen in Lippe und im benachbarten Niedersachsen. Unser Wanderführer- Team arbeitet die Touren aus und führt sie mal als Kurzwanderungen halbtäglich oder auch ganztägig durch. Die Strecken sind 8 km bis 15 km lang. Höhepunkt des Wanderjahres ist eine 5 Tage Wanderung z.B. 2010 über den Rheinsteig. Mitwanderer sind herzlich willkommen. Neue Wanderideen werden gerne angenommen.
Radwanderungen, an denen auch Radler aus anderen Regionen Lippes gerne teilnehmen, werden auf vielfältige Weise durchgeführt. Die Tagestouren führen in die nähere Umgebung, mehrtägige Fahrten werden auf den schönsten Strecken in Deutschland und in Europa unternommen.
Hohen Stellenwert haben auch die vielen kulturellen Veranstaltungen wie Vorträge, Konzerte, Kabarett und Theater. Weitere Unternehmungen sind Erkundungsfahrten mit Studiencharakter wie Betriebserkundungen und heimatkundliche Exkursionen.

Die folgenden Projekte sind in der Vorbereitung bzw. fest geplant. Gerne freuen wir und über weitere Ideen und die Mitarbeit in unserem Heimatverein:

• Mitgestaltung der Arbeit im Forum Extertal
• Anlage eines Radweges durch die Talaue des Extertals von Alverdissen nach Bösingfeld und weiter nach Rinteln mit Anschluss an den Weserradweg
• Jugendarbeit: Gründung eine Mountainbikegruppe in Zusammenarbeit mit dem TSV Bösingfeld
• 20 Jahre Partnerschaft mit Tangerhütte
• Konzert in der Musikburg Sternberg
• Wanderprogramme
• Radwanderprogramme, darunter Eröffnung der Fürstenroute mit Start in ExtertalEintägige monatliche Wanderungen in Lippe und Mehrtageswanderungen auf den schönsten Wanderrouten in Deutschland

• Hinweise zu Wandermöglichkeiten

• Radwanderungen in der näheren Umgebung und darüber hinaus mit Beratungen für individuelle Radtouren

• Tipps zur Anschaffung von Fahrrädern und E- Bike
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• Informationen über weitere Aktivitäten des Heimatvereins:
- Infos über die Festwiese Hohe Asch und den Aussichtsturm
- Pflege der Wanderwege rund um die Hohe Asch
- Erhaltung der Ruhebänke rund um die Hohe Asch
- Beschreibung der Projekte:
- öffentlicher Bücherschrank auf dem Rathausplatz
- Beleuchtung der Kirche in Bösingfeld
- Gestaltung des Bunten Tunnels am Südhagenweg
- Beteiligung am Bau des Radweges an der Extertalstraße
- Mitwirkung bei der Neugestaltung des alten Friedhofs als Park der Erinnerungen
- Beträge zur Willkommenskultur für Flüchtlinge im Bereich Deutsch lernen und
Fahrradmobilität
- Veranstaltungen auf der Burg Sternberg mit Identitätsmotivation
- Jährliche Wildessen im Hotel Stadt Hannover
- Konzerte und Kulturveranstaltungen in der ev-ref. Kirche in Bösingfeld in Zusammenarbeit mit der
Kirchengemeinde
- Herausgabe des jährlichen historischen Kalenders (2016 erscheint der 10. Kalender)

Wir laden Sie herzlich zu uns ein. Machen Sie in einer tollen Gemeinschaft mit!
Durch ihren Beitritt in den Heimat- und Verkehrsverein Extertal- Bösingfeld e.V. erhalten Sie die folgenden Leistungen:
• Sie sind gleichzeitig Mitglied in der größten Vereinigung von Heimatfreunden in Europa, dem
Lippischen Heimatbund.
• Sie erhalten die monatlich erscheinende Zeitschrift „Heimatland Lippe“.
• Auf Wanderungen, Radwanderungen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins sind Sie unfall- und
haftpflichtversichert.
• An allen Veranstaltungen können Sie kostenlos oder zum Selbstkostenpreis teilnehmen.

Sprechen Sie unsere Vorstandsmitglieder an, senden Sie uns eine E-Mail oder besuchen Sie unser Büro im
Bürgerhaus (Altes Pfarrhaus/Rathaus jeden 1. Freitag im Monat in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
Vorstand:
1.Vorsitzender: Fred Piechnik 05262 994406 2. Vorsitzende: Imrtraud Reineke 05262 3200
Geschäftsführer: Ernst- A. Rekate 05262 2504 Schriftführerin: Christel Eickmeier 05262 6189593
Beisitzer/in für:
Hohe Asch Heinrich Schäfer 05262 726 Website/Catering Uwe Hoffmann 016093058111
Wandern/Catering Christa Piechnik 05262 994969 u. Anne Heitkamp 05262 3600

Es grüßt Sie herzlich

Fred Piechnik
(Vorsitzender)

Pressemitteilung 20.02.15

Burg Sternberg
Das neue Heft der Lippischen Kulturlandschaften von Frank Huismann

Endlich ist das lange erwartete Heft über die Burg Sternberg erschienen. Vor fast genau drei Jahren hatte der Historiker Frank Huismann einen vielbeachteten Vortag auf Einladung des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal Bösingfeld gehalten. Im vollbesetzten Rittersaal in Anwesenheit der Landesverbandsvorsitzenden Anke Peitmann, den Bürgermeistern der benachbarten Gemeinden und dem Heimatbundvorsitzenden Friedrich Brakemeier wurde die Erwartung geäußert, die Burg zu erhalten und ein Nutzungskonzept zu erarbeiten.Herr Huismann wurde gebeten, seinen Vortrag zu verschriftlichen.

Nun stellte der Autor sein Werk der Öffentlichkeit vor, das im Rahmen der Reihe Lippische Kulturlandschaften vom Lippischen Heimatbund herausgegeben wurde. In seiner kurzen Ansprache würdigte der stellvertretende Vorsitzende des Heimatbundes Dr. Stefan Wiesekopsieker das interessante, reich bebilderte, originelle Werk. Autor Frank Huismann hob hervor, dass zum ersten Mal der vollständige Grundriss der Burg in einer Skizze vom Ihm dargestellt wurde, so dass man im Text einzelne Bauteile beschrieben findet. Im historischen Teil wird die Geschichte der Burg beschrieben. So gehörten der von Heinrich begründete Grafschaft Sternberg die heutigen Gemeinden Extertal, Dörentrup und Barntrup sowie das Reichskloster Herford und Bad Salzuflen der Schutzherrschaft an. Ein Kuriosum ist die Verpfändung des Amtes Sternberg an das Kurfürstentum Hannover, das damals vom englischen König regiert wurde. Die Bewohner der Grafschaft waren von 1733 bis 1781 englische Untertanen.
Frank Huismann schließt seine Ausführungen mit dem Satz: „Für Lippe ist die ehemalige Höhenburg mit ihrem historisch gewachsenen Gebäudebestand eizigartig und deshalb unbedingt erhaltens- und fördernswert.“
Die Hefte können zu einem Preis von 3,00 Euro erworben werden:
In der Geschäftsstelle des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal- Bösingfeld im Bürgerhaus am Rathausplatz am 1. Freitag im Monat von 10 - 12 Uhr oder unter der
Tel.- Nummer: 0171 550 2758.

Pressebericht 07.09.16
Auf dem Havelradweg durch Mecklenburg und Brandenburg

Von der Quelle der Havel im Bereich des Müritz- Nationalparks starteten die 39 Radler des Heimat- und Verkehrsvereins zur 10 tägigen Tour durch das reizvolle Havelland. Auf zum größten Teil asphaltierten Strecken von 40- 50 km Länge ohne oder mit wenig Verkehr wurden die wunderschönen Landschaften Brandenburgs mit den stillen Wäldern und den zahlreichen Seen „erradelt“. Zeugen der preußischen Geschichte wie die Schlösser von „Herrn Ribbeck zu Ribbeck im Havelland“, das Schloss Rheinsberg des jungen Friedrich und natürlich sein Schloss Sanssouci wurden besichtigt. Die schönen Städte Neustrelitz, Brandenburg und Rathenow wurden bewundert. Eine vierstündige Führung per Fahrrad durch die idyllisch an den Havelseen gelegene Landeshauptstadt Potsdam begeisterte die Radler ebenso wie eine Floßtour auf der Havel von Potsdam nach Werder. Infos zu den beliebten Radwandertouren des Heimat- und Verkehrsvereins unter www.heimatverein-boesingfeld.de

Pressemitteilung 22.05.16

Bösingfelder radeln von Aachen nach Troisvierges

Die Bahn durch die Eifel und die Ardennen verband nach 1986 die Städte Aachen und Prüm in Deutschland mit den Orten St. Vith und Malmedy in Ostbelgien und Troisvierges in Luxemburg. Steinkohle aus dem Aachener Revier und Stahlerzeugnisse aus Luxemburg wurden hier transportiert. Eine wechselvolle Geschichte mit schmerzlichen Erfahrungen in zwei Weltkriegen erlebte das Land am Hohen Venn, einem heute zum Teil im Nationalpark geschützten Hochmoor. Die stillgelegten Bahnstrecken wurden zu komfortablen Radwanderwegen ausgebaut. Entlang der Radroute mit großen offenen Moorflächen sind Relikte aus gut 100 Jahren Eisenbahngeschichte unmittelbar zu erleben: Viadukte hoch über den Flusstälern, beleuchtete Tunnel durch markante Höhenzüge und alte Stellwerke sowie überdimensionierte „Wasserhähne“. Der Radweg zeichnet sich durch besonders steigungsarme fast nur asphaltierte und autofreie Streckenführung aus.
Die 30 Radwanderer des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal- Bösingfeld erkundeten zunächst die alte Kaiserstadt Aachen: Im Aachener Dom bewunderte man das Bauwerk Karls des Großen, in dem 30 deutsche Könige gekrönt wurden. Auf einem Stadtrundgang erlebten die Teilnehmer mehr als 1000 Jahre anschauliche deutsche Geschichte und erfassten die Bedeutung der Verleihung des Karlspreises.
Nach der Besichtigung einer original aachener Printenbäckerei mit einem belustigen Vortrag über das Traditionsgebäck starteten die Radler zu der rund 150 km langen Radtour auf der Vennbahn- Route nach Monschau, einem idyllische Ort im Tal der Rur. Da die Trasse belgisches Staatsgebiet ist, konnten die Teilnehmer links und rechts am Wegesrand deutsches Staatsgebiet betreten. Die nächsten Etappen führten die Radler durch das deutschsprachige Gebiet von Belgien um Weiwertz und St. Vith oder in den französisch sprechenden Teil um Malmedy. Nach 124 km ereichte die Gruppe schließlich das Ende der Route am Bahnhof von Troisvierges in Luxemburg. Auf der Vennquerbahnroute radelte man am letzten Tag von Weiwertz über Büttgenbach nach Jünkerath im Kylltal.
Trotz niedriger Temperaturen empfanden die Radler die Tour als ein wunderbares, unvergessliches Erlebnis, das sie jedem Radwanderer empfehlen möchten.

Fred Piechnik